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SNCTP000002329

Hochprozentige Kochsalzlösung nach herzchirurgischen Eingriffen

Datenbasis: BASEC (Import vom 24.10.2017)
Geändert: 11.10.2017

Zusammenfassende Beschreibung der Studie (Datenquelle: BASEC)

Hintergrund: Der Zweck dieser klinischen Prüfung ist es, die ideale Flüssigkeit (es gibt verschiedene Infusionslösungen mit unterschiedlicher Salzzusammensetzung) für herzchirurgische Patienten zu finden. In der vorliegenden Studie wird untersucht, ob mit dem Einsatz von hochprozentiger Kochsalzlösung auf der Intensivstation die Gesamtmenge an Infusionsflüssigkeit (im Schnitt 8l am Operationstag) verringert werden kann. Die Verabreichung von Infusionslösungen während einer Operation ist notwendig zur Unterstützung der Herzkreislauffunktion. Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe nach einer Operation stellen ein häufiges Problem dar, welches mit Komplikationen nach der Operation wie zum Beispiel Wundheilungsstörungen sowie verlängertem Krankenhausaufenthalt einhergehen kann. Deswegen ist es wichtig herauszufinden mit welcher Infusionslösung die Infusionsmenge nach einer Herzoperation so klein wie möglich gehalten werden kann. Ablauf: Nach dem Zufallsprinzip (im Verhältnis 50:50) werden die Patienten zu Beginn des Intensivstationsaufenthalts eine körpergewichtsadaptiert Menge an entweder hochprozentiger Kochsalzlösung oder „normaler Kochsalzlösung“ erhalten. Die weitere Behandlung sowie auch die weitere Infusionstherapie, falls nach Gabe der Studieninfusion noch notwendig, erfolgt nach internen Richtlinien.

Untersuchte Krankheiten (Datenquelle: BASEC)

Es werden Patientinnen untersucht, welche sich einer Herzoperation unterziehen müssen.

Untersuchte Intervention (z.B. Medikament, Therapie, Kampagne) (Datenquelle: BASEC)

Verglichen wird die Gabe von hochprozentiger Kochsalzlösung (7.3% NaCl) mit „normale Kochsalzlösung“( 0.9% NaCl). Dabei werden die Patienten auf der Intensivstation eine körpergewichts-angepasste Menge der entsprechenden Infusionslösung erhalten. Danach wird die Behandlung gemäss Inselspital internen Richtlinien weitergeführt.

Kriterien zur Teilnahme an der Studie (Datenquelle: BASEC)

In die Studie werden Patienten eingeschlossen, welche sich einer Operation der Herzklappen oder der Herzkranzgefässe unterziehen.

Ausschlusskriterien (Datenquelle: BASEC)

Nicht eingeschlossen werden können Patienten mit schweren Vorerkrankungen (Niere, schwere Infektion) sowie schwangere oder stillende Patientinnen.

Studiendurchführungsorte

Durchführungsorte in der Schweiz (Datenquelle: BASEC)

Bern

Kontakt für weitere Auskünfte zur Studie

Angaben zur Kontaktperson in der Schweiz (Datenquelle: BASEC)

Carmen Andrea Pfortmüller
0041 31 632 21 11
carmen.pfortmueller@insel.ch

Weitere Studienidentifikationsnummern

BASEC ID (Datenquelle: BASEC)

2017-00647