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NCT03782922 | SNCTP000003147

Effekt eines aktiven Pausenprogramms auf die Aufmerksamkeit und Haltung bei Physiotherapiestudenten

Datenbasis: BASEC (Import vom 18.01.2019)
Geändert: 10.01.2019
Krankheitskategorie: Anderes, Grundlagenforschung (Anatomie/Physiologie)

Zusammenfassende Beschreibung der Studie (Datenquelle: BASEC)

Bewegt lernen? Lernend bewegen? – Der Zusammenhang zwischen aktiven Bewegungseinheiten und der Gehirnaktivität beziehungsweise dem damit verbundenen Effekt auf das Lernverhalten bekam jüngst vermehrt Aufmerksamkeit der Wissenschaftler. Obwohl der Nutzen von Bewegung auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns bewiesen ist, wird beispielsweise in den USA die Anzahl offizieller Sportlektionen und bewegungsfördernder Aktivitäten reduziert – die SchülerInnen sollen vielmehr akademisch gefördert werden. Was aber, wenn dazu der Ausgleich fehlt? Wie kann die Aufmerksamkeit und Konzentration trotz Überlastung wieder gesteigert werden?
Der Schlüssel liegt möglicherweise in einer aktiven Pausengestaltung. Mit Bewegungseinheiten von zehn Minuten konnte bei SchülerInnen im Primarstufenalter die Aufmerksamkeit und Konzentration während der Vorlesungen verbessert werden. Wie aber sieht es bei Hochschulstudenten aus?

Rückenbeschwerden im Lendenwirbelbereich sind zudem ein häufiges und weltweites Gesundheitsproblem und betreffen Personen jeden Alters. Eine Person hat eine achtzig prozentige Wahrscheinlichkeit, an irgendeinem Punkt ihres Lebens, an Rückenschmerzen zu leiden. Die Beschwerden beeinflussen das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Betroffenen.
Gerade als Student sind lange sitzende Tätigkeiten kein Einzelfall. In den Theoriestunden, nimmt man ungünstige, gebückte Haltungen ein, da man mitschreibt, sei es auf dem Computer oder von Hand. Eingenommene habituelle, entspannte Positionen verursachen oft Rückenbeschwerden.
In den KNGF Guidelines der Royal Dutch Society for Physical Therapy, für low back pain wird beschrieben, dass den Patienten ein aktiver Lebensstil gegen ihre Beschwerden empfohlen wird. Physische Aktivität kann auch ein effektiver Weg sein die Stimmung zu heben, Personen mit einem regelmässigen hohen Aktivitätslevel, zeigen positivere Emotionen, wie Interesse, Enthusiasmus und Aufmerksamkeit.

Untersuchte Krankheiten (Datenquelle: BASEC)

Erwachsene gesunde Physiotherapiestudenten

Seltene Krankheit (Datenquelle: BASEC)

Nein

Untersuchte Intervention (z.B. Medikament, Therapie, Kampagne) (Datenquelle: BASEC)

Aufmerksamkeit
Zu Musik werden zehn Minuten lang Koordinations- und Kraftübungen (nur mit Körpereigengewicht) im aeroben Ausdauerbereich ausgeführt.

Haltung
Das Bewegungsprogramm enthält Übungen aus dem Rückentriathlon-Programm.

Kriterien zur Teilnahme an der Studie (Datenquelle: BASEC)

• Physiotherapiestudierende/-r
• Alter ≥18
• Keine orthopädischen oder neurologischen Beschwerden

Ausschlusskriterien (Datenquelle: BASEC)

• Einnahme von Medikamenten, die Konzentration und Aufmerksamkeit beeinflussen
• Alkohol- und Drogenkonsum
• Nach ICD diagnostizierte Aufmerksamkeits-, Konzentrationsschwächen

Studiendurchführungsorte

Durchführungsorte in der Schweiz (Datenquelle: BASEC)

Landquart

Kontakt für weitere Auskünfte zur Studie

Angaben zur Kontaktperson in der Schweiz (Datenquelle: BASEC)

Michael Villiger
+41 81 300 01 70
mvilliger@physioschule.ch

Weitere Studienidentifikationsnummern

BASEC ID (Datenquelle: BASEC)

2018-01954