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SNCTP000002744 | BASEC2017-01964

Wirksamkeit von Bryophyllum pinnatum, einem pflanzlichen Heilmittel, bei Patientinnen, welche nachts zweimal und häufiger Wasserlösen müssen.

Datenbasis: BASEC (Import vom 28.09.2020)
Geändert: 16.06.2020
Krankheitskategorie: Urologische und genitale Erkrankungen (nicht Krebs)

Zusammenfassende Beschreibung der Studie (Datenquelle: BASEC)

Nächtliches Wasserlösen (Nykturie) aufgrund Blasendrang ist für Betroffene ein Problem, das einhergeht mit Folgeproblemen. Betroffene leiden an Schlaflosigkeit, Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Diabetes und Depression. Das Problem des nächtlichen Wasserlösens nimmt aufgrund der allgemein höheren Lebenserwartung zu. Der Verlauf ist häufig chronisch und nur in seltenen Fällen kommt es zur Heilung.
In einer unserer Vorstudien hat sich gezeigt, dass Bryophyllum die Anzahl Toilettengänge senkte, das nächtliche Wasserlösen sich verringerte und die Lebensqualität sich verbesserte.
In der vorliegenden Untersuchung wird die Wirkung von Bryophyllum pinnatum auf das nächtliche Wasserlösen und die Lebensqualität in den Blasensprechstunden der Frauenkliniken am Universitätsspitals Zürich, Triemlispital und Kantonsspital Winterthur untersucht. Hierbei wird anhand eines Blasentagebuches und Fragebögen, welche vor und nach der 3-wöchigen Einnahme von Bryophyllum pinnatum ausgefüllt werden, die Auswirkung auf das Problem des nächtlichen Harndranges erhoben.

Untersuchte Krankheiten (Datenquelle: BASEC)

Problem des nächtlichen Wasserlösens (Nykturie)

Seltene Krankheit (Datenquelle: BASEC)

Nein

Untersuchte Intervention (z.B. Medikament, Therapie, Kampagne) (Datenquelle: BASEC)

Getestet wird die Wirkung des Präparats anhand Veränderungen im Miktionstagesbuches und Lebensqualitätsfragebogen (ICIQ-OAB und Pittsburgh Sleep Quality Questionnaire) vor und nach einer dreiwöchigen Behandlung mit Bryophyllum.

Kriterien zur Teilnahme an der Studie (Datenquelle: BASEC)

- Nykturie ≥2 Mal pro Nacht
- Überaktive Blase (>8 Miktionen/24 Stunden)
- Patientinnen > 18 Jahre

Ausschlusskriterien (Datenquelle: BASEC)

- Überempfindlichkeit gegenüber dem eingesetzten Medikament oder deren Inhaltsstoffe, z.B. Lactoseintoleranz
- Schwangere oder stillende Frauen
- Akuter Harnwegsinfekt (HWI)

Studiendurchführungsorte

Durchführungsorte in der Schweiz (Datenquelle: BASEC)

Winterthur, Zürich

Kontakt für weitere Auskünfte zur Studie

Angaben zur Kontaktperson in der Schweiz (Datenquelle: BASEC)

PD Dr. med. Cornelia Betschart
+41 44 255 18 06
cornelia.betschart@usz.ch

Bewilligung durch Ethikkommission (Datenquelle: BASEC)

Name der bewilligenden Ethikkommission (bei multizentrischen Studien nur die Leitkommission)

Kantonale Ethikkommission Zürich

Datum der Bewilligung durch die Ethikkommission

16.01.2018

Weitere Studienidentifikationsnummern

Studienidentifikationsnummer der Ethikkommission (BASEC-ID) (Datenquelle: BASEC)

2017-01964